Über die Einmalkosten einer Website wird viel geschrieben — auch bei mir, etwa in Was kostet eine Website? und im großen Kosten-Ratgeber 2026. Die Anschlussfrage kommt in fast jedem Erstgespräch, wird aber selten sauber beantwortet: Was kostet die Website danach — Monat für Monat, Jahr für Jahr? Genau darum geht es hier: um jeden Kostenblock nach dem Launch, mit marktüblichen Spannen und einer ehrlichen Einordnung, welche Posten wirklich nötig sind und welche nur gut klingen.

Was kostet eine Website im Monat?

Eine kleine Firmen-Website kostet im laufenden Betrieb marktüblich zwischen wenigen Euro und einem niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat — die Spanne hängt vor allem davon ab, ob die Seite statisch gebaut ist oder auf einem CMS wie WordPress läuft, und wie viel Pflege du auslagerst. Die Fixkosten (Domain, Hosting, SSL) sind bei fast allen Websites klein. Teuer wird es erst durch Technik, die dauerhaft gewartet werden muss, und durch Inhalte, die niemand aktualisiert.

KostenblockWofürMarktübliche Spanne
Domain (.de)Deine Adresse im Netzca. 5–20 € / Jahr
HostingSpeicherplatz und Auslieferungca. 5–20 € / Monat
SSL-ZertifikatVerschlüsselte Verbindung (https)meist 0 €
Technische WartungUpdates, Sicherheit, Kompatibilität0 € bis ca. 150 € / Monat
InhaltspflegeTexte, Bilder, Öffnungszeiten, Newsnach Aufwand
RechtstexteImpressum & Datenschutz aktuell halten0 € bis Abo-Dienst
Backups & MonitoringSicherung und Erreichbarkeitoft inklusive

Die Spannen sind bewusst als allgemeine Marktangaben formuliert — sie beschreiben, was Hoster, Dienstleister und Wartungsanbieter üblicherweise aufrufen, keine Preisliste von mir. Gehen wir die Blöcke einzeln durch.

Was kosten Hosting und Domain?

Hosting und Domain sind die einzigen Kosten, um die keine Website herumkommt — und sie sind erfreulich klein. Eine .de-Domain kostet bei den gängigen Anbietern marktüblich einen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Betrag pro Jahr. Für das Hosting einer normalen Firmen-Website reicht ein einfaches Paket völlig aus; auch hier bewegst du dich marktüblich im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Teurere Server brauchst du erst bei Shops mit viel Traffic oder speziellen Anwendungen — nicht für die Website eines Handwerksbetriebs, einer Kanzlei oder eines Restaurants.

Wichtiger als der Preis ist die Frage, auf wen die Verträge laufen: Domain und Hosting gehören auf deinen Namen, nicht auf den deines Dienstleisters. Das ist deine digitale Besitzurkunde. Bei mir ist das Standard — ich richte alles ein und pflege es, aber Inhaber bist du. Warum das so wichtig ist, habe ich in der Checkliste vor dem Projektstart ausführlich beschrieben.

Kostet ein SSL-Zertifikat extra?

Bei modernen Hostern kostet SSL nichts mehr: Zertifikate von Let's Encrypt sind kostenlos, verlängern sich automatisch und sind bei den meisten Hosting-Paketen inklusive. Wenn dir jemand ein SSL-Zertifikat als kostenpflichtiges Extra für einen jährlichen zweistelligen oder gar dreistelligen Betrag verkaufen will, lohnt sich die Nachfrage, was genau du dafür bekommst — für eine normale Firmen-Website gibt es dafür in aller Regel keinen Grund. Kommerzielle Zertifikate mit erweiterter Validierung sind ein Spezialfall für Banken und große Plattformen, nicht für den Mittelstand im Sauerland.

Was kostet die technische Wartung — und warum ist WordPress hier teurer?

Die technische Wartung ist der Kostenblock mit der größten Spanne, und der Grund dafür ist rein architektonisch: Ein CMS wie WordPress muss gewartet werden, eine statische Website nicht im selben Sinne.

WordPress und andere CMS: Wartung ist Pflicht, nicht Kür

WordPress besteht aus dem Kern, einem Theme und typischerweise einer Handvoll bis Dutzenden Plugins — alles Software, die laufend Updates bekommt. Diese Updates einzuspielen ist keine Kosmetik: Veraltete Plugins sind das klassische Einfallstor für gehackte Websites, und ein Update kann auch mal etwas kaputt machen, weshalb man vorher sichert und hinterher prüft. Genau diese Arbeit verkaufen Dienstleister als Wartungsvertrag: marktüblich liegen solche Verträge je nach Umfang grob zwischen einem niedrigen zweistelligen und einem mittleren dreistelligen Betrag pro Monat. Das ist kein Abzocke-Modell — bei einer WordPress-Seite ist diese Arbeit real und nötig. Es ist nur ehrlicherweise ein Dauerposten, den man vor der Entscheidung für ein CMS kennen sollte.

Statische Website: strukturell weniger zu warten

Eine handcodierte statische Website — so baue ich — hat kein CMS, keine Plugins und keine Datenbank. Es gibt schlicht keine Software-Schicht, die monatlich aktualisiert werden muss, und deutlich weniger Angriffsfläche für Hacker. Das ist keine Marketingzahl, sondern eine Architektur-Eigenschaft: Wo nichts installiert ist, kann nichts veralten und nichts angegriffen werden. Der Update-Zwang, der bei WordPress den Wartungsvertrag begründet, fällt strukturell weg.

Ehrlich bleibt ehrlich: Auch eine statische Seite ist nicht „einmal bauen, nie wieder anfassen". Inhalte veralten, Rechtstexte ändern sich, und alle paar Jahre lohnt ein technischer Blick auf neue Standards. Aber das ist Pflege nach Bedarf statt Wartung nach Kalender — und genau dieser Unterschied macht sich über die Jahre im Geldbeutel bemerkbar.

Faustregel: Bei einem CMS zahlst du für Wartung, damit nichts kaputtgeht. Bei einer statischen Website zahlst du nur dann, wenn sich tatsächlich etwas ändern soll. Wer dir für eine statische Seite einen teuren monatlichen Wartungsvertrag verkaufen will, sollte sehr genau erklären können, was darin eigentlich gewartet wird.

Brauchst du einen Wartungsvertrag für deine Website?

Ob du einen Wartungsvertrag brauchst, hängt fast ausschließlich von der Technik deiner Website ab. Läuft sie auf WordPress oder einem anderen CMS, lautet die Antwort praktisch immer ja — die Alternative ist, dass Updates liegen bleiben, und das rächt sich früher oder später durch Sicherheitslücken oder eine Seite, die nach einem erzwungenen Update nicht mehr funktioniert. Läuft sie statisch, ist ein klassischer Wartungsvertrag oft verzichtbar; sinnvoller ist dann eine Vereinbarung für Änderungen nach Bedarf oder ein kleines Stundenkontingent, wenn regelmäßig Inhalte aktualisiert werden sollen.

Achte bei jedem Wartungsangebot auf drei Dinge: Was genau ist enthalten (nur Updates, oder auch Backups, Monitoring und kleine Inhaltsänderungen)? Wie schnell wird reagiert, wenn etwas nicht funktioniert? Und wie kommst du wieder raus — seriöse Verträge haben faire Laufzeiten und halten dich nicht über Zugänge gefangen, die nur der Anbieter besitzt.

Was kostet die Pflege der Inhalte?

Inhaltspflege ist der Kostenblock, den du am stärksten selbst steuerst: Neue Fotos, geänderte Öffnungszeiten, eine zusätzliche Leistung, ein Referenzprojekt — all das kannst du beauftragen oder, je nach Aufbau der Seite, selbst einpflegen. Bei beauftragten Änderungen rechnen Dienstleister üblicherweise nach Aufwand oder über Stundenkontingente ab; kleine Textänderungen sind dabei eine Sache von Minuten, nicht von Tagen.

Der teuerste Fehler bei der Inhaltspflege kostet übrigens kein Geld, sondern Vertrauen: veraltete Angaben. Eine Website mit alten Öffnungszeiten, Preisen von vorletztem Jahr oder einem „News"-Bereich, dessen letzter Eintrag lange zurückliegt, signalisiert Besuchern genau das Falsche. Plane deshalb lieber zwei feste Termine im Jahr ein, an denen du deine Seite einmal komplett durchliest, als ein Budget, das ungenutzt verfällt.

Was ist mit Rechtstexten, Backups und Monitoring?

Rechtstexte aktuell halten

Impressum und Datenschutzerklärung sind keine einmalige Angelegenheit: Gesetze ändern sich — das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist das jüngste Beispiel — und deine Datenschutzerklärung muss widerspiegeln, was auf der Seite tatsächlich passiert. Baust du später ein Kontaktformular, ein Statistik-Tool oder eine eingebettete Karte ein, muss der Text nachziehen. Manche Betriebe lösen das über Generator-Abos mit Aktualisierungsservice, andere über gelegentliche anwaltliche Prüfung. Ich richte die Texte technisch sauber ein und weise auf offensichtliche Lücken hin — die rechtliche Prüfung im Einzelfall gehört zu einem Anwalt, nicht zu mir.

Backups

Auch hier zahlt sich die Architektur aus: Bei einem CMS müssen Datenbank und Dateien regelmäßig gesichert werden, sonst ist nach einem Hack oder missglückten Update alles weg — Backups sind deshalb fester Bestandteil jedes seriösen Wartungsvertrags. Eine statische Website ist dagegen vollständig als Code vorhanden; eine Kopie davon liegt bei mir und gehört dir, sodass sich die Seite jederzeit identisch wiederherstellen lässt. Viele Hoster sichern zusätzlich automatisch mit.

Monitoring

Uptime-Monitoring — also die automatische Überwachung, ob deine Seite erreichbar ist — gibt es in einfacher Form kostenlos oder als Bestandteil von Hosting- und Wartungspaketen. Für eine kleine Firmen-Website ist das ein Nice-to-have, kein Pflichtposten: Bei einem soliden Hoster sind Ausfälle selten und kurz.

Wie hältst du die laufenden Kosten dauerhaft niedrig?

Die laufenden Kosten einer Website entscheiden sich zum größten Teil vor dem Launch — mit der Wahl der Technik. Danach lässt sich nur noch optimieren. Die wirksamsten Hebel:

  • Statisch bauen lassen, wenn es passt: Für die meisten Firmen-Websites ohne täglich wechselnde Inhalte ist eine handcodierte statische Seite die günstigste Betriebsform — kein Wartungsvertrag aus technischem Zwang, kein Plugin-Risiko.
  • Verträge auf deinen Namen: Domain und Hosting gehören dir. Das kostet nichts extra und erspart dir teure Abhängigkeiten, wenn du den Dienstleister wechselst.
  • Kein SSL-Aufpreis, keine Fantasie-Pakete: Zahle nicht für Dinge, die heute Standard sind.
  • Pflege nach Bedarf statt Pauschale ohne Leistung: Ein Wartungsvertrag muss eine reale Gegenleistung haben — bei WordPress hat er sie, bei einer statischen Seite oft nicht.
  • Einmal ordentlich statt zweimal billig: Eine sauber gebaute Seite verursacht über Jahre weniger Folgekosten als ein Schnellschuss, der ständig repariert werden muss.

Genau auf dieser Logik beruhen meine Festpreis-Pakete zwischen 990 und 2.690 Euro: Die Erstellung hat einen festen, schriftlich fixierten Preis — den genauen Preis für dein Projekt klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Und weil ich statisch und handcodiert baue, verkaufe ich dir danach keinen Wartungsvertrag, den die Technik gar nicht braucht. Was an laufender Betreuung für dich sinnvoll ist, besprechen wir ehrlich und individuell — je nach dem, wie viel du selbst machen willst.

FAQ: Häufige Fragen zu laufenden Website-Kosten

Was kostet eine Website im Monat insgesamt?

Eine statische Firmen-Website kommt im Betrieb oft mit den reinen Hosting- und Domainkosten aus — marktüblich ein einstelliger bis niedriger zweistelliger Betrag pro Monat. Eine WordPress-Seite liegt mit einem nötigen Wartungsvertrag typischerweise deutlich darüber. Dazu kommt bei beiden die Inhaltspflege nach Bedarf.

Sind laufende Kosten im Festpreis von PeakWeb & Design enthalten?

Der Festpreis deckt die Erstellung deiner Website ab. Hosting und Domain laufen auf deinen Namen und rechnet der Hoster direkt mit dir ab — dort gibt es keine versteckten Aufschläge von mir. Was an laufender Betreuung für dich sinnvoll ist, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Was passiert, wenn ich meine WordPress-Seite nicht warte?

Veraltete Plugins und Themes sind das häufigste Einfallstor für gehackte Websites. Ohne regelmäßige Updates steigt das Risiko mit jedem Monat — im schlimmsten Fall verteilt deine Seite Schadsoftware, landet auf Warnlisten und muss aufwendig bereinigt werden. Wer WordPress betreibt, braucht die Wartung wirklich.

Kann ich die Pflege meiner Website selbst übernehmen?

Ja, zumindest teilweise. Inhalte wie Texte und Öffnungszeiten kannst du je nach Aufbau selbst pflegen oder mir als kleine Änderung schicken. Bei der Übergabe klären wir, welchen Weg du willst — die Website gehört dir inklusive Code und Zugängen, du bist an nichts gebunden.

Fazit: Die laufenden Kosten entscheidet die Technik, nicht das Kleingedruckte

Domain, Hosting und SSL kosten fast nichts — der eigentliche Unterschied bei den laufenden Kosten entsteht durch die Architektur deiner Website. Ein CMS bringt einen dauerhaften Wartungsbedarf mit, eine handcodierte statische Seite nicht. Wenn du gerade erst planst und noch bei den Einmalkosten stehst, findest du die Zahlen dazu im Ratgeber Webdesign-Kosten 2026. Und wenn du wissen willst, was Erstellung und Betrieb für dein konkretes Projekt bedeuten: Melde dich — im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir beides ehrlich durch.