Du brauchst eine neue Website – aber was ist ein fairer Preis? Die Antwort hängt davon ab, was du brauchst, wer es baut und wie individuell es werden soll. In diesem Guide gebe ich dir konkrete Zahlen und zeige, wo sich die Investition wirklich auszahlt.
Die drei Wege zur Website
Grundsätzlich hast du drei Optionen – jede mit eigenen Vor- und Nachteilen:
- Baukastensysteme (Wix, Jimdo, Squarespace): 0–30 €/Monat. Schnell online, aber limitiert in Design, Performance und SEO. Für Hobby-Projekte okay, für Business-Auftritte langfristig oft ein Bremsklotz.
- Freelancer (wie ich): 800–5.000 € einmalig. Individuelles Design, persönlicher Kontakt, schnelle Umsetzung. Der Sweet Spot für KMU und Gründer.
- Agentur: 5.000–50.000 €+. Für komplexe Projekte mit mehreren Stakeholdern, Enterprise-Anforderungen oder umfangreichen E-Commerce-Shops.
Mein Tipp: Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist ein Freelancer die goldene Mitte – individuelles Ergebnis zum fairen Preis, ohne Agentur-Overhead.
Was beeinflusst den Preis?
Die größten Preistreiber sind Umfang (One-Pager vs. 20 Unterseiten), Design-Tiefe (Template-Anpassung vs. Custom Design von Null), Funktionen (Kontaktformular, E-Commerce, Buchungssystem, Animationen) und Content (lieferst du Texte und Bilder oder muss alles professionell erstellt werden?).
Ein ehrlicher One-Pager mit Custom Design, Basis-SEO und responsivem Layout liegt bei mir zwischen 800 und 1.500 €. Ein Multi-Page-Projekt mit Branding-Konzept und SEO-Strategie bewegt sich typischerweise zwischen 2.000 und 4.000 €.
Laufende Kosten: Domain, Hosting, Wartung
Neben den einmaligen Erstellungskosten solltest du mit ca. 5–15 € pro Monat für Domain und Hosting rechnen. Professionelles Hosting (z. B. bei IONOS, Hetzner oder Netcup) gibt es in Deutschland für wenig Geld mit Top-Performance. Optional kommt eine monatliche Wartungspauschale dazu – ich biete das ab 29 €/Monat an, damit deine Seite immer aktuell und sicher bleibt.
Warum „billig" oft teurer wird
Ich sehe regelmäßig Unternehmen, die mit einem 200-€-Template gestartet sind und nach 12 Monaten komplett neu anfangen – weil die Seite langsam lädt, bei Google nicht auftaucht oder schlicht nicht konvertiert. Der Besucher kommt, klickt weg, und der potenzielle Kunde ist verloren.
Eine Website ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition. Eine gut gemachte Seite amortisiert sich innerhalb weniger Monate durch neue Anfragen und Kunden. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 1.000 € brauchst du nur ein bis zwei Neukunden über die Website, um die Investition wieder drin zu haben.
Fazit: Was solltest du ausgeben?
Wenn du als Selbstständiger, Handwerker oder lokales Unternehmen eine Website brauchst, die professionell aussieht, schnell lädt und bei Google gefunden wird, bist du mit 1.000–3.000 € gut beraten. Alles darunter ist entweder ein Baukasten (mit allen Einschränkungen) oder eine Qualität, die dir langfristig schadet.
Du bist unsicher, was für dich das Richtige ist? Schreib mir – das Erstgespräch kostet nichts und du bekommst eine ehrliche Einschätzung.
