Eine Landingpage erstellen zu lassen kostet marktüblich zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro — je nachdem, wer sie baut und was sie können soll. Bei mir bekommst du einen professionellen One-Pager ab 990 Euro Festpreis. Wann eine einzige Seite wirklich reicht, was sie braucht und wie der Ablauf aussieht, klärt dieser Artikel.
Ich schreibe das als Freelancer, der beides baut: One-Pager für den Start und mehrseitige Websites für Betriebe, die mehr brauchen. Deshalb bekommst du hier keine Verkaufsseite für die kleine Variante, sondern eine ehrliche Einordnung — inklusive der Fälle, in denen ich dir von einer einzelnen Seite abrate.
Was unterscheidet eine Landingpage von einer normalen Website?
Eine Landingpage hat ein Ziel und eine Handlung — eine normale Website hat viele. Auf einer klassischen Firmenwebsite kann ein Besucher stöbern: Leistungen ansehen, das Team kennenlernen, Referenzen durchklicken. Eine Landingpage dagegen führt jeden Besucher auf genau eine Handlung zu: anrufen, das Formular ausfüllen, den Termin buchen. Alles auf der Seite dient diesem einen Ziel — und alles, was davon ablenkt, fliegt raus.
Zwei Begriffe, die oft durcheinandergehen: Ein One-Pager ist ein kompletter Webauftritt auf einer einzigen Seite — mit Leistungen, Über-mich-Teil, Kontakt, Impressum. Eine Landingpage im engeren Sinn ist eine Kampagnenseite, auf der zum Beispiel Besucher aus einer Google-Ads-Anzeige landen. Die Technik dahinter ist dieselbe, und in diesem Artikel meine ich beides: eine einzelne, fokussierte Seite mit einem klaren Ziel.
Warum der Fokus so wichtig ist: Besucher entscheiden in sehr kurzer Zeit, ob sie bleiben. Die Usability-Forscher der Nielsen Norman Group haben gezeigt, dass viele Seitenbesuche nur wenige Sekunden dauern — wer die ersten Momente übersteht, wird deutlich eher gelesen. Eine gute Landingpage gewinnt oder verliert also ganz oben, in der ersten Bildschirmhöhe.
Wann reicht ein One-Pager — und wann nicht?
Ein One-Pager reicht, wenn du ein klar umrissenes Angebot für eine klar umrissene Zielgruppe hast. Das trifft auf mehr Betriebe zu, als viele denken.
Wann eine Seite die richtige Wahl ist
- Gründung oder Neustart: Du brauchst jetzt eine seriöse Präsenz, nicht in drei Monaten ein Zehn-Seiten-Projekt.
- Eine Kernleistung: Der Fliesenleger, die Fußpflegepraxis, der Gitarrenlehrer — ein Angebot, ein Einzugsgebiet, ein Ziel: Anfragen.
- Kampagnen und Aktionen: Du schaltest Anzeigen oder bewirbst ein einzelnes Angebot und brauchst eine Seite, die genau darauf einzahlt.
- Recruiting für eine Stelle: Eine Seite, die nur um diesen einen Job und deinen Betrieb als Arbeitgeber kreist.
- Digitale Visitenkarte: Deine Kunden kommen über Empfehlungen und wollen vor dem Anruf nur prüfen, ob du seriös wirkst.
Wann ich dir ehrlich davon abrate
Es gibt Fälle, in denen ich im Erstgespräch klar sage: Eine Seite wird dir nicht reichen. Der häufigste Grund ist die Sichtbarkeit bei Google. Eine einzelne Seite kann realistisch für ein Thema gut ranken — nicht für fünf. Wenn du Dachdecker bist und über die Suche sowohl für Dachsanierung als auch für Photovoltaik und Fassadenarbeiten gefunden werden willst, braucht jede dieser Leistungen früher oder später eine eigene Unterseite mit eigener Substanz. Dasselbe gilt, wenn du unterschiedliche Zielgruppen ansprichst, etwa Privat- und Geschäftskunden mit verschiedenen Erwartungen, wenn du ein umfangreiches Portfolio zeigen willst oder wenn ein Blog Teil deiner Strategie ist. In all diesen Fällen wäre der One-Pager kein Sparmodell, sondern ein Engpass — und es ist fairer, dir das vor der Beauftragung zu sagen als hinterher. Die gute Nachricht: Beides schließt sich nicht aus, denn eine sauber gebaute Seite lässt sich später erweitern.
Meine Faustregel: Kommen deine Kunden vor allem über Empfehlungen, Anzeigen oder dein Google-Unternehmensprofil, reicht ein starker One-Pager oft lange. Sollen sie dich über die Google-Suche für mehrere verschiedene Leistungen finden, plane von Anfang an Unterseiten ein.
Was braucht eine gute Landingpage?
Eine gute Landingpage besteht aus drei Bausteinen: einem Nutzenversprechen, das sofort verständlich ist, Vertrauensbelegen statt Behauptungen und einem einzigen Call-to-Action. Dazu kommt Technik, die nicht im Weg steht.
1. Ein Nutzenversprechen, das in Sekunden sitzt
Die erste Bildschirmhöhe muss drei Fragen beantworten, ohne dass jemand scrollt: Was bietest du an, für wen und was soll ich als Nächstes tun. „Willkommen auf unserer Homepage" beantwortet keine davon. „Badsanierung aus einer Hand in Lüdenscheid und Umgebung — kostenlose Vor-Ort-Beratung anfragen" beantwortet alle drei. Konkret schlägt kreativ, jedes Mal.
2. Vertrauen: Belege statt Behauptungen
„Qualität und Zuverlässigkeit" steht auf jeder zweiten Website und bewirkt nichts. Vertrauen entsteht durch Dinge, die man nachprüfen oder sehen kann: echte Fotos von dir, deinem Team und deiner Arbeit statt Stockfotos. Konkrete Angaben — seit wann, aus welchem Ort, welche Qualifikation. Google-Bewertungen, wenn du welche hast. Ein vollständiges Impressum mit Adresse und Telefonnummer. Gerade bei einer einzelnen Seite trägt jeder dieser Bausteine mehr Gewicht, weil es keine „Über uns"-Unterseite gibt, die das auffängt.
3. Ein Call-to-Action — genau einer
Die häufigste Schwäche, die ich auf bestehenden Seiten sehe: fünf konkurrierende Buttons, Social-Media-Icons im Sichtfeld, ein Newsletter-Popup — und die Telefonnummer versteckt im Footer. Eine Landingpage braucht eine Haupthandlung, die sich an mehreren Stellen wiederholt: oben, nach dem Leistungsteil, am Ende. Ob das ein Anruf-Button oder ein kurzes Formular ist, hängt von deiner Zielgruppe ab — Handwerkskunden greifen eher zum Telefon, andere füllen lieber abends um elf ein Formular aus. Beides gleichzeitig anzubieten ist in Ordnung; fünf verschiedene Ziele sind es nicht.
4. Technik, die nicht im Weg steht
Eine Landingpage, die langsam lädt oder auf dem Handy zerfällt, verliert Besucher, bevor der beste Text wirken kann. Google beschreibt mit den Core Web Vitals messbare Schwellen für Ladezeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit — und gerade bei bezahlten Anzeigen zahlst du für jeden Besucher, der wegen einer trägen Seite abspringt, doppelt. Deshalb baue ich Landingpages aus schlankem Code statt aus Baukasten- oder Plugin-Konstruktionen: weniger Ballast, schnellere Ladezeit, volle Kontrolle.
Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?
Der Markt für Landingpages ist breit, und die Preise sind es auch — deshalb hier zuerst die marktüblichen Spannen, klar als solche gekennzeichnet, und danach mein eigenes Angebot. Die folgenden Zahlen sind eine grobe Orientierung aus meiner Marktbeobachtung, keine Preisliste und ohne Gewähr: Mit einem Baukasten in Eigenregie zahlst du meist eine monatliche Gebühr im niedrigen zweistelligen Bereich — dauerhaft, plus deine eigene Arbeitszeit, die fast jeder unterschätzt. Bei Freelancern bewegen sich individuell gebaute One-Pager typischerweise im hohen dreistelligen bis mittleren vierstelligen Bereich. Agenturen kalkulieren mit Team, Projektmanagement und Overhead und liegen für dieselbe Leistung häufig deutlich darüber, oft im mittleren vierstelligen Bereich und mehr. Entscheidend ist am Ende nicht die nackte Zahl, sondern was drinsteckt: individuelle Gestaltung oder Template, sauberer Code oder Baukasten, einmaliger Preis oder Abo — und ob der Umfang vorher schriftlich feststeht.
| Variante | Typisch dafür | Marktübliche Spanne* |
|---|---|---|
| Baukasten in Eigenregie | Monatsgebühr statt Einmalpreis, Templates, eigene Arbeitszeit | laufend, monatlich |
| Freelancer | Individuell, direkter Kontakt, schlanke Strukturen | hoch drei- bis vierstellig |
| Agentur | Team & Projektmanagement, entsprechender Overhead | meist mittel vierstellig+ |
*Grobe Orientierung aus Marktbeobachtung, keine verbindlichen Angaben.
Bei mir ist der One-Pager das Kompakt-Paket ab 990 Euro Festpreis — individuell aus Code gebaut, für alle Geräte optimiert, mit sauberen SEO-Grundlagen und eingerichtetem Impressum und Datenschutz. Insgesamt arbeite ich mit Festpreis-Paketen zwischen 990 und 2.690 Euro; den genauen Preis bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch, schriftlich und mit klar umrissenem Umfang. Festpreis heißt bei mir: Die Zahl im Angebot ist die Zahl auf der Rechnung — wächst der Umfang, besprechen wir das vorher offen, nicht hinterher auf der Rechnung.
Wie läuft die Erstellung bei mir ab?
Der Ablauf ist bewusst einfach — eine Landingpage ist ein kompaktes Projekt, und so behandle ich es auch.
- Kostenloses Erstgespräch: Etwa 20 Minuten am Telefon oder per Video. Wir klären dein Ziel, deine Zielgruppe und ob eine Seite überhaupt die richtige Lösung ist. Welche Fragen ich dabei stelle, habe ich hier aufgeschrieben: Das Erstgespräch — diese Fragen erwarten dich.
- Kostenloser Live-Entwurf: Danach baue ich dir in der Regel innerhalb von 24 Stunden einen echten, klickbaren Entwurf deiner Seite — keine Skizze, kein PDF. Du siehst, was du bekommst, bevor du irgendetwas unterschreibst.
- Festpreis-Angebot: Gefällt dir der Entwurf, bekommst du ein schriftliches Angebot mit festem Preis und festem Umfang.
- Umsetzung: Texte, Bilder, Feinschliff. Was ich dafür von dir brauche, steht in meiner Checkliste vor dem Projektstart — bei einem One-Pager ist die Liste angenehm kurz.
- Livegang: Die Seite geht unter deiner Domain online, technisch sauber eingerichtet. Domain und Hosting laufen auf deinen Namen, nicht auf meinen.
Weil eine Landingpage nur eine Seite ist, ist sie deutlich schneller fertig als ein mehrseitiges Projekt — der begrenzende Faktor bist meistens nicht ich, sondern die Frage, wie schnell Texte und Bilder zusammenkommen. Den kompletten Prozess mit allen fünf Schritten und realistischen Zeitangaben findest du im Artikel Website erstellen lassen: So läuft's ab — er gilt für den One-Pager genauso, nur in kompakter.
FAQ: Häufige Fragen zur Landingpage
Was kostet eine Landingpage bei PeakWeb & Design?
Das Kompakt-Paket für einen individuell aus Code gebauten One-Pager startet bei 990 Euro Festpreis. Insgesamt liegen meine Festpreis-Pakete zwischen 990 und 2.690 Euro — den genauen Preis bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch, schriftlich und mit festem Umfang.
Kann ich eine Landingpage später zu einer kompletten Website ausbauen?
Ja. Weil ich aus Code statt Baukasten baue, ist der One-Pager kein Wegwerfprodukt: Design, Struktur und Technik bleiben, neue Unterseiten kommen dazu. Viele meiner Projekte starten klein und wachsen, wenn der Betrieb wächst.
Ist ein One-Pager schlecht für SEO?
Nicht schlecht — aber begrenzt. Eine Seite kann für ein Kernthema plus Ort gut gefunden werden. Willst du für mehrere verschiedene Leistungen ranken, braucht jede davon früher oder später eine eigene Unterseite mit eigener Substanz. Genau das kläre ich mit dir im Erstgespräch, bevor du dich festlegst.
Wie schnell ist meine Landingpage fertig?
Den ersten klickbaren Entwurf bekommst du in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach dem Erstgespräch. Die fertige Seite ist deutlich schneller online als ein mehrseitiges Projekt — wie schnell genau, hängt vor allem davon ab, wie zügig Texte und Bilder zusammenkommen.
Fazit: Klein anfangen ist kein Kompromiss
Eine fokussierte Landingpage ist keine Sparversion einer „richtigen" Website — für viele Betriebe ist sie die richtige Website. Entscheidend ist, dass die Wahl zum Ziel passt: ein Angebot, eine Zielgruppe, eine Handlung — dann reicht eine starke Seite oft lange. Mehrere Leistungen mit eigenem Suchvolumen — dann lieber gleich ehrlich planen. Ob dein Fall das eine oder das andere ist, finden wir in 20 Minuten heraus: Kontakt aufnehmen — das Gespräch kostet nichts, und der erste Entwurf auch nicht.
